Archiv für November 2009

Manneobe-Tour 2009: Ein Akt in zwei Teilen

Sonntag, 29. November 2009

Teil 1

Am 21. November 2009 war es wieder so weit. Manneobe ging auf Tour. Themen des Workshops waren eigentlich dieselben wie immer: Gepflegt essen und Trinken, sowie Bewundern des weiblichen Geschlechts. Angefangen hat das Ganze mit dem Versuch am Nachmittag in Spreitenbach „Go-Kart“ zu fahren. Es blieb wie gesagt nur beim Versuch, da die Bahn besetzt war, dies hielt uns aber nicht davon ab, uns anderen Aktivitäten zuzuwenden, zum Beispiel Wurstsalat essen, Benutzung der Massagestühle oder Autorennen fahren am Spielautomat. Auf der Heimfahrt wurden wir aufgrund einigen unverbesserlicher Zeitgenossen noch von den Hilfssheriffs …ähm von der Regionalpolizei angehalten und kontrolliert. Zu erwähnen ist, dass am Nachmittagsprogramm nur die Geschäftsleitung teilgenommen hat. Der normale Pöbel sollte erst am Abend zu uns stossen.

Dies geschah dann auch und siehe da alle fanden sich mehr oder weniger pünktlich und mit Bier ausgerüstet am Bahnhof Lenzburg ein. Auf der Fahrt nach Zürich wurde von einigen Mitgliedern bereits der Versuch unternommen mit der in unserem Abteil sitzenden, charmanten Dame, namens Florance Bekanntschaft zu schliessen. Versuch misslang gründlich!

Vom Bahnhof Zürich mussten wir eine kurzen Fussmarsch bis zum Restaurant „Crazy Cow“ unternehmen, was Einige zu einem murren veranlasste (Stichwort: 25.1) Trotzdem kamen wir rechtzeitig an und durften Platz nehmen. Der Tisch lag strategisch sehr gut, nämlich inmitten des Restaurants. Somit hatten wir alles im Überblick und konnten im Fall eines Brandes sofort die schönsten Frauen retten. Aber sorry ich schweife ab…

Schliesslich wurde ausgiebig gegessen und getrunken, einigen waren die Mengen trotz XXL immer noch zu klein. Unverbesserlich!!
Dazwischen wurde mit den Frauen am Nachbarstisch auf etwas unkonventionelle Art Kontakt aufgenommen. So wurde die Fragen um den Vorzug des Analen Geschlechtsaktes („Liebli es Födli mache?“) auf einen Zettel geschrieben inkl. der Natelnummer des Autors. Ohne sein Wissen wohlverstanden!

Danach machten wir uns auf den Weg ins „Niederdörfli“ dort wollten wir in den Club Zic Zac. Mehr dazu später! Vorher machten wir noch einige Zwischenstopps in den Bars. Dabei kamen erstaunliche Neuigkeiten zu Tage. So erfuhren wir, dass ein Manneobe-Mitglied tatsächlich heiraten will. Dies führte zwangsläufig zur Diskussion in welcher Form der Polterabend stattfinden soll. Diese führte zu interessanten Vorschlägen, so sollte eine ganze Woche auf Mallorca stattfinden oder gar ein Polterjahr mit Ferien in Ischgl, Agia Nape, Springbreak, Besuch bei der Frauenvolleyball Mannschaft Schwedens und in Hamburg auf dem Herby.
Fortsetzung folgt! Garantiert!

Im Zic Zac angekommen, verbrachten wir den Abend mit trinken, anderen Personen die Glatze polieren, tanzen oder zumindest versuchen, Bekanntschaften schliessen, Arme mit Filzstift verschönern, Bestellung Fernseher aufnehmen und schliesslich den Heimweg organisieren.

Die ersten verpassten, trotz früherem Verlassen des Club, den Zug und waren im Burger King wieder anzutreffen. Einige Mitglieder übersahen allerdings das Rauchverbot, was einen sofortigen Rausschmiss zur Folge hatte. Unterdessen wurde auch der Versuch unternommen den berühmten Nachtzuschlag zu lösen, was nach einigen Problemen auch tatsächlich gelang.

Auf der Heimfahrt führten sich P. aus Seon und P. aus Dottikon auf wie ein altes Ehepaar und stritten den ganzen Heimweg: „ Du besch sone Mongo, wa hausch mer eifach eis“. „Aber du hesch agfange“…

Teil 2

Aus Jugendschutzgründen kann der zweite Teil nicht veröffentlicht werden. Es gibt auch nur etwas zu sagen: “Extasia”!!


Selbsterkenntnis ist der Weg zur Besserung

Freitag, 6. November 2009

Darauf haben wir lange gewartet. Man wird es kaum für wahr halten aber unsere Zürcher-Nachbarn haben erkannt, dass das häufig arrogante und hochnässige Kauderwelsch, auch Züridütsch genannt, ausserhalb von Zürich niemand versteht. Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der Weg zur Besserung und siehe da, der Bücherverlag der NZZ bringt ein Zürichdeutsches Wörterbuch auf den Markt.

Das gute Ding wiederspiegelt mit Sage und Schreibe 696 Seiten (!) das Ausmass dieses abnormen Dialektes und kann hier bestellt werden. Eine mit CHF 68.00 nicht günstige aber sicherlich lohnende Investition.

Zürichdeutsch

Bald erscheinende Werke:
- Der Kanton Zürich war nicht zuerst da
- Warum den Zürchern nicht die Welt gehört
- Arroganz-Entwöhnung in 10 Schritten für Zürcher
- Herr Biedermann und die Zürcher

und natürlich:
- Zürichdeutsches Wörterbuch “Pocket-Edition” für unterwegs

Donnerstag, 5. November 2009